Catalán Witness the fitness

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Check the link in my profile for my new YouTube channel and the video of the first ascent of "Catalan Witness the Fitness" (a new Boulder I did last month in Cova de Ocell. It was so cool to dive back in to bouldering after so many years mostly just sport climbing. Enjoy this episode and stay tuned as we share more videos soon!

Martin Stranik in "Catalán Witness the fitness"

Beto Rocasolano in "Catalán Witness the fitness"

Nacho Sánchez in Nacho "Catalán Witness the Fitness"

"DESPERANZA"

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Fred Nicole holte sich 2001 die Erstbegehung von "ESPERANZA" V14, eine der steilsten und schwersten
Linien in Hueco Tanks.

Daniel Woods versuchte sich am Sitzstart, der logischen Verlängerung zu "ESPERANZA".
Heraus kam die beeindruckende Linie "DESPERANZA" V15.
Bei der Bewertung war man sich allerdings nicht einig, diese wurde heiß diskutiert.

Daniel meinte, dass ihm "DESPERANZA" schwerer fiel als "TERREMER" V15
(Erstbegehung,Fred Nicole), im gleichen Schwierigkeitsgrad im gleichen Gebiet.
Andere wiederum sind der Auffassung, dass man diese 2 Boulderprobleme nicht vergleichen könnte, da sie
unterschiedliche Anforderungen haben und alleine die Tatsache, dass der Sitzstartboulder
sechs Züge im Grad V7 beinhaltet, reiche nicht aus, um diese Bewertung abzugeben.

Letztendlich werden wie immer die Wiederholer den Grad bestätigen oder korrigieren.

Video Link: Deadpoint Magazine

Story - "Practice of the Wild" 8c

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Als ich damals mit Freunden im Averstal war, trafen wir dort Chris Sharma,der auch im Edelweiß-Matratzenlager schlief. Es war der Tag, nachdem er nach kurzem Auschecken am Vorabend, dass Langzeitprojekt "Neverending Story" erstbegehen konnte.

Im Juni 2003 gelang Chris Sharma die Erstbegehung eines damals heiß umworbenen Boulderproblems. Er konnte die "Unendliche Geschichte 1" (8b trav) mit der "Unendliche Geschichte 2"(8a bloc) verbinden. Heraus kam "Neverending Story 3" (8b+)

Er erzählte uns von einem neuen Projekt,dass schwerer sein sollte,als alle anderen Boulderprobleme im Gebiet. Am nächsten Tag pilgerten wir zu besagtem Projekt und mir blieb der Mund offen stehen,als ich sah.....was ich sah.

Ein endlos scheinendes ca.45 Grad steiles Schild tat sich vor uns auf. Kurzerhand zog sich Chris seine Schuhe an und begann die einzelnen Sequenzen auszubouldern,während wir ihn spotteten. In den eher sehr kurz ausfallenden Pausen schob er sich Riesen-Sandwiches rein. Für uns eher befremdlich,da wir uns nicht wirklich vorstellen konnten, wie man so vollgestopft noch vernünftig bouldern könnte.

Der untere Part an sich war schon sehr zäh, aber die wirkliche Crux kam im oberen Drittel. Chris probierte eine Variante, die so abstrakt war, dass wir nicht wirklich daran glaubten, dass sie im Durchstieg funktionieren würde.

Im Video von Ty sieht man im oberen Drittel die Passage, die Chris in seinem unnachahmbaren Stil einfach übersprungen hat. Ty kommt an dem großen Sloper an, greift mit der zweiten Hand dazu,sortiert und zieht mit links auf einen sehr schlechten Schultergriff, um dann mit rechts in den Henkel zu schnappen.

Bei Chris sah das so aus.....Großer Sloper mit beiden Händen,rechter Fuß sehr hoch auf kleinen Tritt und nach kurzem Schreiiiiiiiiiiiiiiiiiii, mit rechts einarmig in den Henkel springen,Beine anziehen,da der Boden im Hintergrund kontinuierlich ansteigt, auspendeln und noch raus klettern.

Leider konnten wir damals nicht mehr Zeugen der Erstbegehung werden, da Chris abreisen mußte und wir leider auch. Einige Tage später kam er wieder und sicherte sich die Erstbegehung von "Practice of the Wild" 8c

Chris hatte damals eigentlich nie eine Bewertung ausgespuckt, aber dass es schwerer als Neverending Story 3 ist, hatte er bereits angedeutet.